LMS

Auswahl einer Lernplattform – LMS

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Es gibt eine große Anzahl von Lernplattformen am Markt. Deshalb ist es wichtig, zu Beginn der Auswahl klare Anforderungen zu benennen, um die infrage kommenden Anbieter einzugrenzen.

Welche Lernszenarien sollen unterstützt werden?
Es beginnt mit dem Bereitstellen von Lerninhalten im Format AICC, xAPI, SCORM und cmi5, vielleicht sollen zusätzlich Dokumente und Tests bereitgestellt werden.

Ein Kurs kann nicht nur aus einer Lernaktivität bestehen, sondern eine Vielzahl derselben enthalten. Einige Lernplattformen beschränken sich darauf, SCORM-Pakete zu verteilen. Andere haben vielfältige Werkzeuge im Angebot, mit denen Lerninhalte direkt in der Lernplattform bearbeitet werden können.

Welche Kommunikation und Diskussion sind in den Kursen wichtig?
Foren, Chat, Videochats oder Live-Webinare sind Möglichkeiten. Brauchen Sie auf Ihrer Lernplattform nur ein zentrales Forum oder je Kurs ein Forum? Wer soll mit wem kommunizieren – Lernende nur mit der FaSi oder auch mit der Führungskraft – soll der CEO Einblick in alles erhalten oder nur seinen Teil sehen. Vielleicht aber auch in einem Kurs mehrere Foren zu verschiedenen Themen? Wenn E-Learning komplexe Themen behandelt oder Teil eines längeren Lernprozesses ist, wird die Kommunikationsmöglichkeit sehr wichtig.


Verständnis- und Testfragen können Teil Ihres Kurses sein. Wenn Sie große zentrale Lernfragenpools mit Standardfragetypen verwalten wollen, sind Lernplattformen meist noch flexibler. Wenn Sie aus einem Fragepool nur eine gewisse Anzahl von Fragen auswählen wollen um z.B. Kurzchecks für Zutritts- oder Einfahrtsberechtigungen zu machen gibt es nur sehr wenige Tools weltweit. 

Welche Möglichkeiten haben Sie, den Zugriff auf Kurse zu organisieren?
Nicht jeder Nutzer soll alle Inhalte sehen können. Die Lernplattform sollte verschiedene Einschreibemethoden unterstützen. Offene Kurse zur Selbsteinschreibung, kennwortgeschützte Kurse, Kurse mit manueller Einschreibung sind einige Optionen.

Soll die Nutzerverwaltung und die Einschreibung in Kurse automatisch aus bestehenden Softwaresystemen – z.B. aus SAP Stammdaten dann können allerdings nur Mitarbeiter die in dieser Stammdatendatei enthalten sind geschult werden – was ist mit Aushilfen, Zeitarbeitern, Dienstleistern und Saisonkräften? 

Es geht ums Lernen. Dennoch sind Berichte wichtig.
Die Lernplattform stellt Detailinformationen zu einzelnen Testversuchen, Kursergebnissen und Nutzungsweise zur Verfügung. Klären Sie, welche Daten an Ihre zentrale Kursverwaltung zurückgegeben werden können, in der schon Daten der Präsenzkurse- und -unterweisungen vorliegen.

Gehostet, in der Cloud oder on premise?
Es geht um die Frage, wo die Daten verwaltet werden. Kann eine Lernplattform nur in einer zentralen Cloud oder auch auf Ihren firmeneigenen Servern (on premise) betrieben werden? Gibt es hierfür betriebliche Vorgaben? Welches Modell ist für Sie am flexibelsten und welche Lizenzformen (Server, Nutzerzahl, je Modul) gibt es?

Ist der Anbieter flexibel, wenn sich Ihre Anforderungen ändern?
Im Bildungsbereich ändern sich die Anforderungen fortlaufend: neue Produkte, neue Konzepte, neue Ideen. Klären Sie frühzeitig, welche Möglichkeiten eine Lernplattform bietet, um neue Funktionen zu aktivieren oder hinzuzufügen.

P.S.: Im E-Learning werden die Fachbegriffe sehr kreativ verwandt. Ein Begriff kann bei verschiedenen Anbietern unterschiedliche Bedeutungen haben.

AICC

Was sind LMS-Standards und warum brauchen wir sie?

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LMS = Learning Management Systeme sind häufig Verantwortung der Personalentwicklung. Wenn Sie jetzt Arbeitssicherheitstrainings mit digitalen Inhalten unterstützen wollen oder Unterweisungen digital durchführen möchten dann hören Sie häufig Begriffe wie SCORM, AICC, xAPI oder cmi5. Das sind Schnittstellen Standards um extern erstellte Inhalte an Ihr LMS anzubinden, da LMS Systeme häufig nicht über ein Autorentool verfügen, so dass die Industrie hier Standards definieren musste, die aber teilweise bis 1988 zurückreichen.

Standards können allgemein, spezifisch oder beides sein. Arbeitssicherheitsstandards (ArbSchG, Arbeitsanweisungen) oder Compliancestandards (DSGVO) kennen wir alle, die alles definieren – von speziellen Prozessen zur Meldung möglicher Gefahren bis hin zu allgemeineren Sicherheitsvorkehrungen, um Ihr Verletzungsrisiko zu minimieren.

Wie kommen nun LMS-Standards ins Spiel? Nun, genau wie Sie und Ihre Organisation das Gleiche darunter verstehen müssen, was ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko darstellt, müssen Ihre E-Learning-Kurse und Ihr LMS ein gemeinsames Verständnis oder eine „Sprache“ für die Kommunikation untereinander haben. Wenn Sie diese gemeinsame Sprache verwenden, kann Ihr Kurs Informationen an das LMS senden, sodass beispielsweise der Fortschritt der Lernenden oder ihr Punktestand in einem Quiz aufgezeichnet werden kann.

Standards einzuführen stellt auch sicher, dass unabhängig vom Hersteller des Autorentools oder des von Ihnen verwendeten LMS-Anbieters Informationen zwischen den beiden ausgetauscht werden können, solange beide Anbieter die gleichen Standards einhalten. Soweit die Theorie – in der Praxis ist es häufig so dass auch wenn die gleiche Version verwendet wird eine Einbindung in die LMS Systeme grosser Anbieter wie SAP oder Adobe immer ein wenig tricky ist.

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Ergebnisse zum Sonderthema „Arbeit und Mobilität“

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Deutsche Post Glücksatlas 2018

Deutschland ist und bleibt ein Autoland – auch was den Weg zu Arbeit betrifft
Trotz der sich dramatisch zuspitzenden Verkehrssituation auf den Straßen fahren zwei von drei Deutschen mit dem Auto zur Arbeit. Damit liegt das Auto weit vor allen anderen Verkehrsmitteln. Mit 14 Prozent folgen an zweiter Stelle die öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß bestreiten jeweils weniger als 10 Prozent der Deutschen ihren Arbeitsweg.

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BG RCI Vision Zero

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Herzlich willkommen bei VISION ZERO!
Wir begrüßen Sie herzlich auf der neuen VISION ZERO-Webpräsenz der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI).

Hier finden Sie Informationen und aktuelle wie bewährte Angebote zur Präventionsstrategie „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“. Im Fokus stehen die 7 VISION ZERO-Erfolgsfaktoren, zu denen wir Ihnen zahlreiche Handlungshilfen und Best-Practice-Beispiele zusammengestellt haben.

Fangen Sie gleich an, denn: Null ist das Ziel!

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Neues Mutterschutzgesetz verabschiedet

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Gefahrstoffinformationssystem der BG RCI und der BGHM

Das Mutterschutzgesetz wurde umfassend überarbeitet und hat seit dem 01.01.2018 das bisherige Mutterschutzgesetz sowie die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz abgelöst.

Unter anderem definiert das Mutterschutzgesetz Tätigkeiten, bei denen Mütter unverantwortbaren Gefährdungen ausgesetzt sind. Hinsichtlich der Gefahrstoffe werden für die Identifikation dieser Tätigkeiten Gefahrenklassen und -kategorien angegeben. Unzulässig ist damit eine (mögliche) Exposition mit Stoffen und Gemischen, die wie folgt eingestuft sind … weitere Informationen

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Neue Technologien und Datenschutz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

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Beim diesjährigen Aufstiegskongress in Mannheim wird das Fach-Forum Betriebliches Gesundheitsmanagement das abschließende von insgesamt sechs Fach-Foren am zweiten Kongresstag bilden. Dabei werden die beiden Referenten unter anderem aufzeigen, welche Datenschutzaspekte beachtet werden müssen, wie ein sicherer Umgang mit Personendaten gelingt, welche Vereinbarungen zu treffen sind und wie Arbeitsplätze mittels digitaler Ergonomie-Analyse optimiert werden können.

Die voranschreitende Digitalisierung, der stärkere Einsatz technischer Lösungen in Unternehmen,  …weiterlesen

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Europäische Arbeitsbehörde geplant: Stellungnahmen zu ELA

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Arbeitsschutz-Portal

Die Europäische Kommission plant die Einrichtung einer europäischen Arbeitsbehörde. Ziel der Institution: Sie soll den Schutz für Arbeitnehmer und Selbständige in der EU stärken und prüfen, dass die sozialen Rechte in den Mitgliedsstaaten auch umgesetzt werden. Schon 2019 könnte die neue „Super-Arbeitsbehörde“ mit ihrer Arbeit loslegen. Obwohl es reichlich Kritik von verschiedenen Interessenvertretern gibt … weiterlesen

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BG BAU – Wandel der Arbeitswelt: Chance für eine sichere Bauwirtschaft?

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Die Baubranche leidet unter hohen Arbeitsunfallzahlen. Auch wenn die Unfälle langfristig betrachtet zurückgehen, verzeichnet die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) jährlich mehr als 100.000 Arbeitsunfälle, etwa 90 davon mit Todesfolge. Arbeitsschutz ist daher ein zentrales Thema. Welche Rolle spielen dabei Digitalisierung, technologischer Fortschritt und die zunehmende Automatisierung? Wie die BG BAU …weiterlesen

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Arbeitsschutz in NRW 70 Prozent der Baustellen sind nicht sicher

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Kölner Stadtanzeiger:

Düsseldorf – Die staatlichen Arbeitsschützer kamen stets ohne Vorwarnung. Mehr als 400 Baustellen haben sie innerhalb von sechs Wochen in Nordrhein-Westfalen überprüft. Diesmal ging es wie 2016 nicht um Schwarzarbeit, sondern um die Sicherheit der Arbeiter. Das Ergebnis gleicht einem Desaster. 70 Prozent weisen zum Teil erhebliche Sicherheitsmängel auf.

Was die Lage noch verschlimmert: … weiterlesen

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„RETURN TO WORK“ – Rückkehr zur Arbeit nach psychischer Krise erleichtern

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Gesundheitsstadt Berlin

Psychische Erkrankungen sind die zweithäufigste Ursache von Arbeitsunfähigkeit und der häufigste Grund für Frühverrentungen. Dabei ist Arbeit nicht nur Einkommensquelle, sondern auch wichtig für die psychische Gesundheit: Sie gibt dem Menschen Struktur, Sinn, Identität und soziale Kontaktmöglichkeiten. Daher ist es besonders wichtig, Beschäftigte nach einer psychischen Krise bei der Rückkehr in ihre Arbeit zu unterstützen. Wie dies gelingen kann, erforscht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in einer aktuellen Studie. Dabei kristallisieren sich schon jetzt einige wirkungsvolle Ansätze heraus.