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„RETURN TO WORK“ – Rückkehr zur Arbeit nach psychischer Krise erleichtern

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Gesundheitsstadt Berlin

Psychische Erkrankungen sind die zweithäufigste Ursache von Arbeitsunfähigkeit und der häufigste Grund für Frühverrentungen. Dabei ist Arbeit nicht nur Einkommensquelle, sondern auch wichtig für die psychische Gesundheit: Sie gibt dem Menschen Struktur, Sinn, Identität und soziale Kontaktmöglichkeiten. Daher ist es besonders wichtig, Beschäftigte nach einer psychischen Krise bei der Rückkehr in ihre Arbeit zu unterstützen. Wie dies gelingen kann, erforscht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in einer aktuellen Studie. Dabei kristallisieren sich schon jetzt einige wirkungsvolle Ansätze heraus.

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Arbeiten an der Leistungsgrenze – Höhere Anforderungen, mehr gesundheitliche Beschwerden

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Juni 2018

BIBB/BAuA-Faktenblatt 24

Wer häufig an der Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit arbeitet, sieht sich oft weiteren psychischen und körperlichen Arbeitsanforderungen ausgesetzt. Betroffene fühlen sich eher belastet und leiden häufiger unter psychosomatischen Beschwerden, wie Müdigkeit, Erschöpfung oder Reizbarkeit. Außerdem berichten sie vermehrt über Muskel-Skelett-Beschwerden, wie Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich. Psychosomatische Beschwerden liegen dabei vor den Muskel-Skelett-Beschwerden. Das zeigen Ergebnisse der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung. Und dies gilt nicht nur für den gewerblichen Bereich – auch Mehrfachbelastungen gehören dazu.

Arbeiten an der Leistungsgrenze – Höhere Anforderungen, mehr gesundheitliche Beschwerden. BIBB/BAuA-Faktenblatt 24
1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2018.

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Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt und betriebliche Wiedereingliederung

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Kolloquium vom 13. bis 14. Juni 2017 in Berlin

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat im Juni 2017 ein zweitägiges Kolloquium zum Thema Return to Work (RTW) und Früherkennung von psychischen Erkrankungen veranstaltet. Ziel war es, sowohl mit Forschenden als auch mit Akteuren aus der Praxis aktuelle Forschungsprojekte zu diskutieren und sich über die derzeitige Wiedereingliederungspraxis in Deutschland auszutauschen. Der Fokus lag dabei …. weiterlesen und das komplette Kolloquium zum Download hier

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Sommerhitze im Büro – Tipps für Arbeit und Wohlbefinden

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Quelle:BAuA

Von Hitze sind vor allem Büros betroffen, die große Fensterflächen haben und starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Außerdem ist sie in Büros spürbar, die durch Computer, Drucker oder viele Personen zusätzlich aufgeheizt werden. Doch Arbeitgeber und Beschäftigte können einiges tun, um an heißen Sommertagen gesund und leistungsfähig zu bleiben. In diesem Faltblatt finden Sie Tipps dazu. … weiterlesen und Broschüre downloaden

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Auf App-Wegen – Lärm messen mit der App empfiehlt sich nicht

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Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)

Lärmempfinden ist für jeden Menschen unterschiedlich, dennoch ist standardisiert ab welchem Schallpegel Lärm beginnt, so dass immer mehr Menschen im Alltag mobile Apps nutzen, nicht zuletzt für berufliche Zwecke. Doch die digitalen Helfer eignen sich nicht für jede Aufgabe, auch wenn sie zunächst den Anschein erwecken. Das gilt vor allem für sogenannte Lärm-Apps. Für richtige Lärm-Messungen sind diese nicht geeignet, erklärt das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) anlässlich des Tages gegen den Lärm am 25. April. Wer Lärmwerte exakt bestimmen müsse, sollte in jedem Fall Fachleute hinzuziehen. … weiterlesen

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BGW Änderungen in der TRBA 250

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Die Vorschriften zur Prävention von Nadelstichverletzungen sind noch klarer gefasst worden. In der überarbeiteten TRBA sind nun alle Tätigkeiten aufgelistet, bei denen Sicherheitsgeräte verwendet werden müssen, wenn nicht auf die Verwendung spitzer oder scharfer medizinischer Instrumente …weiterlesen

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Gesundheitliche Konsequenzen bei digitaler Arbeit

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K. Müller-Thur, P. Angerer, U. Körner, N. Dragano1

Digitales Arbeiten, z.B. in Form von digitaler Kommunikation oder der Arbeit mit komplexen cyber-physischen Systemen, stellt z.T. neue Anforderungen an die Beschäftigten. Es zeigt sich, dass hier – je nach verwendeter Technologie –unterschiedliche Auswirkungen insbesondere auf die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz beobachtet werden können: manche davon positiv, andere negativ. Eine verstärkte Auseinandersetzung mit diesen Technologien … zur Studie