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Was sind LMS-Standards und warum brauchen wir sie?

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LMS = Learning Management Systeme sind häufig Verantwortung der Personalentwicklung. Wenn Sie jetzt Arbeitssicherheitstrainings mit digitalen Inhalten unterstützen wollen oder Unterweisungen digital durchführen möchten dann hören Sie häufig Begriffe wie SCORM, AICC, xAPI oder cmi5. Das sind Schnittstellen Standards um extern erstellte Inhalte an Ihr LMS anzubinden, da LMS Systeme häufig nicht über ein Autorentool verfügen, so dass die Industrie hier Standards definieren musste, die aber teilweise bis 1988 zurückreichen.

Standards können allgemein, spezifisch oder beides sein. Arbeitssicherheitsstandards (ArbSchG, Arbeitsanweisungen) oder Compliancestandards (DSGVO) kennen wir alle, die alles definieren – von speziellen Prozessen zur Meldung möglicher Gefahren bis hin zu allgemeineren Sicherheitsvorkehrungen, um Ihr Verletzungsrisiko zu minimieren.

Wie kommen nun LMS-Standards ins Spiel? Nun, genau wie Sie und Ihre Organisation das Gleiche darunter verstehen müssen, was ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko darstellt, müssen Ihre E-Learning-Kurse und Ihr LMS ein gemeinsames Verständnis oder eine „Sprache“ für die Kommunikation untereinander haben. Wenn Sie diese gemeinsame Sprache verwenden, kann Ihr Kurs Informationen an das LMS senden, sodass beispielsweise der Fortschritt der Lernenden oder ihr Punktestand in einem Quiz aufgezeichnet werden kann.

Standards einzuführen stellt auch sicher, dass unabhängig vom Hersteller des Autorentools oder des von Ihnen verwendeten LMS-Anbieters Informationen zwischen den beiden ausgetauscht werden können, solange beide Anbieter die gleichen Standards einhalten. Soweit die Theorie – in der Praxis ist es häufig so dass auch wenn die gleiche Version verwendet wird eine Einbindung in die LMS Systeme grosser Anbieter wie SAP oder Adobe immer ein wenig tricky ist.