LMS

LMS Standard SCORM

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SCORM, das für das Shareable Content Object Referenzmodell steht, ist ein LMS-Standard, der 2001 veröffentlicht wurde. Trotz seines Alters ist es immer noch ein Industriestandard für die Definition von Kursinhalten, damit Ihr LMS sie erkennen kann und wie dieser Kurs mit dem LMS kommuniziert. Der SCORM-Standard hat sich in all seinen Iterationen als Katalysator für die breite Einführung von E-Learning erwiesen.

Wie auch bei AICC, müssen Standards aktiv weiterentwickelt werden, um der sich ständig verändernden Landschaft neuer Technologien und den Herausforderungen zu begegnen, die zum Beispiel mit Cloud Computing und der Verbreitung mobiler Geräte einhergehen.

SCORM definiert, wie Kurse und LMS kommunizieren – allerdings auf eine Weise, die eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist. Außerdem ist die „Sprache“, die SCORM für die Kommunikation zwischen Ihrem Kurs und Ihrem LMS definiert, auf ein eingeschränktes Vokabular („vollständig“ oder „unvollständig“) oder die Ergebnisse des Lerntests begrenzt. Wenn der Compliance Prozeß so mit der BG abgestimmt, dass dies ausreicht, so können Sie dies getrost einführen, allerdings zeigen unsere Erfahrungen, dass der Gesamtprozeß inkl. durchgeführte Befragung und einem Marker für den unterschriebenen Unterweisungsnachweis gewünscht wird, dann reicht ein reines LMS nicht aus.

Des weiteren gibt es zu beachten dass  SCORM nicht gleich SCORM ist, es gibt verschiedene Versionen und einen externen Inhalt in eine Lernplattform einzubinden ist häufig eine grössere Herausforderung als viele wahr haben wollen.

AICC

Was sind LMS-Standards und warum brauchen wir sie?

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LMS = Learning Management Systeme sind häufig Verantwortung der Personalentwicklung. Wenn Sie jetzt Arbeitssicherheitstrainings mit digitalen Inhalten unterstützen wollen oder Unterweisungen digital durchführen möchten dann hören Sie häufig Begriffe wie SCORM, AICC, xAPI oder cmi5. Das sind Schnittstellen Standards um extern erstellte Inhalte an Ihr LMS anzubinden, da LMS Systeme häufig nicht über ein Autorentool verfügen, so dass die Industrie hier Standards definieren musste, die aber teilweise bis 1988 zurückreichen.

Standards können allgemein, spezifisch oder beides sein. Arbeitssicherheitsstandards (ArbSchG, Arbeitsanweisungen) oder Compliancestandards (DSGVO) kennen wir alle, die alles definieren – von speziellen Prozessen zur Meldung möglicher Gefahren bis hin zu allgemeineren Sicherheitsvorkehrungen, um Ihr Verletzungsrisiko zu minimieren.

Wie kommen nun LMS-Standards ins Spiel? Nun, genau wie Sie und Ihre Organisation das Gleiche darunter verstehen müssen, was ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko darstellt, müssen Ihre E-Learning-Kurse und Ihr LMS ein gemeinsames Verständnis oder eine „Sprache“ für die Kommunikation untereinander haben. Wenn Sie diese gemeinsame Sprache verwenden, kann Ihr Kurs Informationen an das LMS senden, sodass beispielsweise der Fortschritt der Lernenden oder ihr Punktestand in einem Quiz aufgezeichnet werden kann.

Standards einzuführen stellt auch sicher, dass unabhängig vom Hersteller des Autorentools oder des von Ihnen verwendeten LMS-Anbieters Informationen zwischen den beiden ausgetauscht werden können, solange beide Anbieter die gleichen Standards einhalten. Soweit die Theorie – in der Praxis ist es häufig so dass auch wenn die gleiche Version verwendet wird eine Einbindung in die LMS Systeme grosser Anbieter wie SAP oder Adobe immer ein wenig tricky ist.