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Überarbeitung kostet Hunderttausende Leben

UN fordern mehr Arbeitsschutz, da laut einer UN-Studie 745 000 Todesfälle auf Überarbeitung zurückzuführen sind. WHO fordert, bestehende Arbeitszeitregeln umzusetzen und fehlende Gesetze einzuführen

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Corona-Krise könnte Belastung verstärken und das auch in Europa.

Laut den Forschern arbeiten fast neun Prozent der Weltbevölkerung 55 Stunden oder mehr pro Woche. Ostasien, Südostasien und der indische Subkontinent sind demnach besonders stark durch arbeitsbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen belastet, ebenso einige Länder in Afrika und Südamerika. In diesen Regionen gebe es viele Menschen ohne geregelte Arbeitsverträge und -zeiten. Die geringste Belastung gebe es in Nordamerika und Europa, wo der Arbeitnehmerschutz stärker sei. „Diese Maßnahmen scheinen also wirklich zu funktionieren“, sagte WHO-Experte und Hauptautor Frank Pega. Laut der Studie nahmen tödliche Herzerkrankungen und Schlaganfälle mit Arbeitsbezug zwischen 2000 und 2016 stark zu.

Aber auch der Konsum von Suchtmittel um mit diesen physischen und psychischen Belastungen umzugehen steigt.

Die Corona-Krise könnte diese Entwicklung noch verstärken, warnte WHO-Chef Tedros: Im Homeoffice verschwömmen Arbeit und Freizeit und die soziale „Isolation tut Ihr Übriges. […] Und es gilt auch Arbeitnehmer*Innen im Umgang mit körperlichen und psychischen Belastungen im Home-Office zu unterweisen, aber wie? HSE 4.0, einfach flexibel und morgen startklar:

Software Features

Suchtmittel am Arbeitsplatz und Arbeitssicherheit

Quelle: dpa

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