Digitale Gesundheitskompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärken

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einem digitalen Umfeld auf. Das heißt aber nicht, dass sie sich zwangsläufig auch gut darin zurechtfinden. Wir wollen die digitale Kompetenz im Bereich Gesundheit stärken – mit unserer neuen Lernplattform Gesundweiser.

Mit dem Ende der Sommerferien rückt auch die digitale Wissensvermittlung an den Schulen wieder in den Fokus. Die neue Online-Lernplattform „Gesundweiser“ unterstützt Lehrkräfte dabei. Sie vermittelt Jugendlichen spielerisch Wissen zum Thema digitale Gesundheitskompetenz.

Digitales Lehren und Lernen wird im schulischen Kontext immer wichtiger. Neben der Infrastruktur gelten dabei vor allem digitale Kompetenzen als Schlüssel zum Erfolg für die Wissensvermittlung und die Wissensanwendung. Zum Start des neuen Schuljahres hat die Stiftung Gesundheitswissen deshalb im Rahmen ihrer Schulinitiative „Pausenlos gesund“ eine neue digitale Lernplattform entwickelt, die diese digitalen Kompetenzen im Bereich Gesundheit fördert. „In Zeiten eines stark gestiegenen Informationsangebotes im Netz und einer Zunahme von bewussten Falschmeldungen, wird die Kompetenz das Internet als Informationsquelle richtig zu nutzen, Inhalte zu bewerten und sich so Wissen anzueignen, gerade bei Gesundheitsthemen besonders wichtig,“ erläutert Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Gesundheitswissen. Eine Sonderauswertung der PISA-Studie hatte gezeigt, dass sich die oft als „Digital Natives“ bezeichnete junge Generation, gar nicht so gut in diesem Umfeld zurechtfindet. Nur 45 Prozent der Schülerinnen und Schüler gaben an, dass sie auseinanderhalten können, was online Meinungen und was Fakten sind.

Mit der neuen digitalen Lernplattform „Gesundweiser“ hat die Stiftung Gesundheitswissen ein Instrument entwickelt, das genau hier ansetzt. Sie hilft jungen Menschen dabei, sich selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt der Gesundheitsangebote zu bewegen und deren Möglichkeiten bestmöglich für sich und die eigene Gesundheit zu nutzen. Denn digitale Gesundheitskompetenz ist umfassender als einen Arzttermin online zu vereinbaren oder mit einer App die eigene Fitness zu überwachen. „Gesundheitskompetenz wird in der digitalen Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts zu einer Schlüsselqualifikation. Beim Ausbau der Digitalisierung im Bildungs- wie im Gesundheitsbereich ist die Förderung der nötigen Kompetenzen daher unerlässlich,“ erläutert Suhr.

Spielend. digital. kompetent. – die neue Lernplattform „Gesundweiser

Die digitale Lernplattform „Gesundweiser“ ist ein Wegweiser durch die digitale Gesundheit und Bestandteil der Schulinitiative „Pausenlos gesund“. Das crossmediale Medienpaket „Pausenlos gesund“ wird damit um ein rein digitales Lehrangebot erweitert. Es ist kostenlos und werbefrei und kann auch ortsunabhängig angewendet werden. Die Inhalte der digitalen Lernplattform „Gesundweiser“ lassen sich problemlos in den (digitalen) Unterricht an Schulen einbinden. Sie richten sich primär an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II mit dem Ziel, schon früh eine Grundlage für eine gute Gesundheitskompetenz zu legen. Denn im Jugendalter erlerntes und gefestigtes Gesundheitswissen prägt entscheidend die Entwicklung im Erwachsenenalter mit.

Direkt zur neuen Lernplattform „Gesundweiser – spielend.digital.kompetent.“

Das Wissen wird mit Hilfe einer fiktiven Familie und ihres Umfeldes vermittelt, die anhand von alltäglichen Fragestellungen sich spielerisch den Aspekten der digitalen Gesundheitskompetenz widmet. Kurze Videosequenzen, intuitive Wissensvermittlung und Abfragen von erlernten Inhalten ermöglichen einen einfachen und spannenden Zugang. Die Lernplattform ist modulartig angelegt. Die erste Lerneinheit erklärt, wie man verlässliche Informationen im Internet erkennt, worauf man bei der Suche im Netz achten sollte und wie man Evidenz bei der Erstellung von Gesundheitsinformationen nutzt. Wenn der Kurs erfolgreich absolviert wird, erhält man ein Zertifikat. Weitere Module werden in Kürze folgen. Die Einbindung ist auch im Rahmen von außerschulischen Aktivitäten oder anderweitigen Bildungsprogrammen für Jugendliche möglich. Natürlich können die Inhalte auch individuell und unabhängig vom schulischen Kontext genutzt werden.

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