LMS

LMS Standard SCORM

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SCORM, das für das Shareable Content Object Referenzmodell steht, ist ein LMS-Standard, der 2001 veröffentlicht wurde. Trotz seines Alters ist es immer noch ein Industriestandard für die Definition von Kursinhalten, damit Ihr LMS sie erkennen kann und wie dieser Kurs mit dem LMS kommuniziert. Der SCORM-Standard hat sich in all seinen Iterationen als Katalysator für die breite Einführung von E-Learning erwiesen.

Wie auch bei AICC, müssen Standards aktiv weiterentwickelt werden, um der sich ständig verändernden Landschaft neuer Technologien und den Herausforderungen zu begegnen, die zum Beispiel mit Cloud Computing und der Verbreitung mobiler Geräte einhergehen.

SCORM definiert, wie Kurse und LMS kommunizieren – allerdings auf eine Weise, die eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist. Außerdem ist die „Sprache“, die SCORM für die Kommunikation zwischen Ihrem Kurs und Ihrem LMS definiert, auf ein eingeschränktes Vokabular („vollständig“ oder „unvollständig“) oder die Ergebnisse des Lerntests begrenzt. Wenn der Compliance Prozeß so mit der BG abgestimmt, dass dies ausreicht, so können Sie dies getrost einführen, allerdings zeigen unsere Erfahrungen, dass der Gesamtprozeß inkl. durchgeführte Befragung und einem Marker für den unterschriebenen Unterweisungsnachweis gewünscht wird, dann reicht ein reines LMS nicht aus.

Des weiteren gibt es zu beachten dass  SCORM nicht gleich SCORM ist, es gibt verschiedene Versionen und einen externen Inhalt in eine Lernplattform einzubinden ist häufig eine grössere Herausforderung als viele wahr haben wollen.

Arbeitssicherheit 4.0

LMS-Standard AICC

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Der Urvater der LMS-Standards, AICC (steht für Aviation Industry Computer-based Training Committee), wurde 1988 gegründet, um sicherzustellen, dass Flugtraining auf verschiedenen computerbasierten Trainingsplattformen erstellt, durchgeführt und bewertet werden kann. Schließlich wurden die Spezifikationen im AICC-Standard außerhalb der Luftfahrtindustrie populär.

Die AICC löste sich 2014 aufgrund rückläufiger Mitgliederzahlen und des Anstiegs der Zahl anderer LMS-Standards auf. Obwohl der Standard nicht mehr weiterentwickelt wird, sind Autorentools und LMS, die AICC-konform sind, in den USA immer noch recht häufig. Viele Organisationen verfügen über nützliche Legacy-Schulungsinhalte, die ursprünglich als AICC veröffentlicht wurden. Daher suchen sie nach LMS-Plattformen, auf denen sie diese Inhalte hosten können, sowie nach Autorentools, mit denen sie diese Inhalte aktualisieren und bearbeiten können.

Bevor sich die AICC auflöste, arbeitete sie an einem neuen Standard namens cmi5.

LMS

LMS – Learning Management Systeme und was diese leisten.

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So verfolgt ein LMS die Aktivitäten des Lernenden.
Wenn Sie Ihren Kurs in ein LMS hochladen, erhalten Sie verschiedenste Informationen zu Ihren Lernenden. Diese „Lernaktivitäten“ zeigen Ihnen beispielsweise, ob die Lernenden den Kurs abschließen oder vorher abbrechen und welche Ergebnisse sie bei der Prüfung erzielen. Wie viele Informationen Sie zu Ihren Lernenden erhalten, hängt vom eingesetzten LMS ab.

Wie funktioniert die Nachverfolgung der Lernaktivitäten im LMS? Wenn ein Lernender an einem E-Learning-Kurs in einem LMS teilnimmt, leitet der Kurs Informationen zu den Aktivitäten des Lernenden an das LMS weiter. Für diese Weiterleitung werden feste technische Standards eingesetzt. Diese einheitlichen Standards wurden entwickelt, um Kursinhalte in vielen verschiedenen Systemen nutzen zu können. Sehen wir uns die drei heute in der E-Learning-Branche genutzten Standards näher an:

Tin-Can-API (oder xAPI): Dieser Standard basiert auf dem Gedanken, dass Lernaktivitäten nicht nur in einem LMS, sondern über viele verschiedene Wege durchgeführt werden. Daher bietet er die Möglichkeit, die Lernaktivitäten überall nachzuverfolgen. Tin-Can-API wird aufgrund der abrufbaren Informationsmenge immer beliebter.


SCORM: SCORM steht für Sharable Content Object Reference Model und ist der am häufigsten eingesetzte Standard.

AICC: AICC wurde vom Aviation Industry Computer-Based Training Committee entwickelt und ist der Vorgänger von SCORM. Einige LMS-Lösungen nutzen noch immer AICC, die meisten E-Learning-Experten gehen jedoch davon aus, dass dieser Standard in Zukunft weniger verwendet wird.

Wie können Sie sicherstellen, dass Ihr LMS Ihre Kursinhalte „versteht“? Wenn Sie ein Autorentools nutzen, reicht es, bei der Veröffentlichung einen Standard auszuwählen, den Ihr LMS unterstützt und hoffen dass sich beide verstehen :-).

Der Markt bietet Hunderte unterschiedliche LMS-Lösungen, die alle einen ganz eigenen Funktionsumfang bereitstellen. Bevor Sie sich für eine Lösung entscheiden, machen Sie sich eine Liste mit den Anforderungen.

LMS

Auswahl einer Lernplattform – LMS

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Es gibt eine große Anzahl von Lernplattformen am Markt. Deshalb ist es wichtig, zu Beginn der Auswahl klare Anforderungen zu benennen, um die infrage kommenden Anbieter einzugrenzen.

Welche Lernszenarien sollen unterstützt werden?
Es beginnt mit dem Bereitstellen von Lerninhalten im Format AICC, xAPI, SCORM und cmi5, vielleicht sollen zusätzlich Dokumente und Tests bereitgestellt werden.

Ein Kurs kann nicht nur aus einer Lernaktivität bestehen, sondern eine Vielzahl derselben enthalten. Einige Lernplattformen beschränken sich darauf, SCORM-Pakete zu verteilen. Andere haben vielfältige Werkzeuge im Angebot, mit denen Lerninhalte direkt in der Lernplattform bearbeitet werden können.

Welche Kommunikation und Diskussion sind in den Kursen wichtig?
Foren, Chat, Videochats oder Live-Webinare sind Möglichkeiten. Brauchen Sie auf Ihrer Lernplattform nur ein zentrales Forum oder je Kurs ein Forum? Wer soll mit wem kommunizieren – Lernende nur mit der FaSi oder auch mit der Führungskraft – soll der CEO Einblick in alles erhalten oder nur seinen Teil sehen. Vielleicht aber auch in einem Kurs mehrere Foren zu verschiedenen Themen? Wenn E-Learning komplexe Themen behandelt oder Teil eines längeren Lernprozesses ist, wird die Kommunikationsmöglichkeit sehr wichtig.


Verständnis- und Testfragen können Teil Ihres Kurses sein. Wenn Sie große zentrale Lernfragenpools mit Standardfragetypen verwalten wollen, sind Lernplattformen meist noch flexibler. Wenn Sie aus einem Fragepool nur eine gewisse Anzahl von Fragen auswählen wollen um z.B. Kurzchecks für Zutritts- oder Einfahrtsberechtigungen zu machen gibt es nur sehr wenige Tools weltweit. 

Welche Möglichkeiten haben Sie, den Zugriff auf Kurse zu organisieren?
Nicht jeder Nutzer soll alle Inhalte sehen können. Die Lernplattform sollte verschiedene Einschreibemethoden unterstützen. Offene Kurse zur Selbsteinschreibung, kennwortgeschützte Kurse, Kurse mit manueller Einschreibung sind einige Optionen.

Soll die Nutzerverwaltung und die Einschreibung in Kurse automatisch aus bestehenden Softwaresystemen – z.B. aus SAP Stammdaten dann können allerdings nur Mitarbeiter die in dieser Stammdatendatei enthalten sind geschult werden – was ist mit Aushilfen, Zeitarbeitern, Dienstleistern und Saisonkräften? 

Es geht ums Lernen. Dennoch sind Berichte wichtig.
Die Lernplattform stellt Detailinformationen zu einzelnen Testversuchen, Kursergebnissen und Nutzungsweise zur Verfügung. Klären Sie, welche Daten an Ihre zentrale Kursverwaltung zurückgegeben werden können, in der schon Daten der Präsenzkurse- und -unterweisungen vorliegen.

Gehostet, in der Cloud oder on premise?
Es geht um die Frage, wo die Daten verwaltet werden. Kann eine Lernplattform nur in einer zentralen Cloud oder auch auf Ihren firmeneigenen Servern (on premise) betrieben werden? Gibt es hierfür betriebliche Vorgaben? Welches Modell ist für Sie am flexibelsten und welche Lizenzformen (Server, Nutzerzahl, je Modul) gibt es?

Ist der Anbieter flexibel, wenn sich Ihre Anforderungen ändern?
Im Bildungsbereich ändern sich die Anforderungen fortlaufend: neue Produkte, neue Konzepte, neue Ideen. Klären Sie frühzeitig, welche Möglichkeiten eine Lernplattform bietet, um neue Funktionen zu aktivieren oder hinzuzufügen.

P.S.: Im E-Learning werden die Fachbegriffe sehr kreativ verwandt. Ein Begriff kann bei verschiedenen Anbietern unterschiedliche Bedeutungen haben.

AICC

Was sind LMS-Standards und warum brauchen wir sie?

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LMS = Learning Management Systeme sind häufig Verantwortung der Personalentwicklung. Wenn Sie jetzt Arbeitssicherheitstrainings mit digitalen Inhalten unterstützen wollen oder Unterweisungen digital durchführen möchten dann hören Sie häufig Begriffe wie SCORM, AICC, xAPI oder cmi5. Das sind Schnittstellen Standards um extern erstellte Inhalte an Ihr LMS anzubinden, da LMS Systeme häufig nicht über ein Autorentool verfügen, so dass die Industrie hier Standards definieren musste, die aber teilweise bis 1988 zurückreichen.

Standards können allgemein, spezifisch oder beides sein. Arbeitssicherheitsstandards (ArbSchG, Arbeitsanweisungen) oder Compliancestandards (DSGVO) kennen wir alle, die alles definieren – von speziellen Prozessen zur Meldung möglicher Gefahren bis hin zu allgemeineren Sicherheitsvorkehrungen, um Ihr Verletzungsrisiko zu minimieren.

Wie kommen nun LMS-Standards ins Spiel? Nun, genau wie Sie und Ihre Organisation das Gleiche darunter verstehen müssen, was ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko darstellt, müssen Ihre E-Learning-Kurse und Ihr LMS ein gemeinsames Verständnis oder eine „Sprache“ für die Kommunikation untereinander haben. Wenn Sie diese gemeinsame Sprache verwenden, kann Ihr Kurs Informationen an das LMS senden, sodass beispielsweise der Fortschritt der Lernenden oder ihr Punktestand in einem Quiz aufgezeichnet werden kann.

Standards einzuführen stellt auch sicher, dass unabhängig vom Hersteller des Autorentools oder des von Ihnen verwendeten LMS-Anbieters Informationen zwischen den beiden ausgetauscht werden können, solange beide Anbieter die gleichen Standards einhalten. Soweit die Theorie – in der Praxis ist es häufig so dass auch wenn die gleiche Version verwendet wird eine Einbindung in die LMS Systeme grosser Anbieter wie SAP oder Adobe immer ein wenig tricky ist.

Allgemein

Ergebnisse zum Sonderthema „Arbeit und Mobilität“

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Deutsche Post Glücksatlas 2018

Deutschland ist und bleibt ein Autoland – auch was den Weg zu Arbeit betrifft
Trotz der sich dramatisch zuspitzenden Verkehrssituation auf den Straßen fahren zwei von drei Deutschen mit dem Auto zur Arbeit. Damit liegt das Auto weit vor allen anderen Verkehrsmitteln. Mit 14 Prozent folgen an zweiter Stelle die öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß bestreiten jeweils weniger als 10 Prozent der Deutschen ihren Arbeitsweg.

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BG RCI Vision Zero

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Herzlich willkommen bei VISION ZERO!
Wir begrüßen Sie herzlich auf der neuen VISION ZERO-Webpräsenz der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI).

Hier finden Sie Informationen und aktuelle wie bewährte Angebote zur Präventionsstrategie „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“. Im Fokus stehen die 7 VISION ZERO-Erfolgsfaktoren puttygen download , zu denen wir Ihnen zahlreiche Handlungshilfen und Best-Practice-Beispiele zusammengestellt haben.

Fangen Sie gleich an, denn: Null ist das Ziel!

Allgemein

Neues Mutterschutzgesetz verabschiedet

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Gefahrstoffinformationssystem der BG RCI und der BGHM

Das Mutterschutzgesetz wurde umfassend überarbeitet und hat seit dem 01.01.2018 das bisherige Mutterschutzgesetz sowie die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz abgelöst.

Unter anderem definiert das Mutterschutzgesetz Tätigkeiten, bei denen Mütter unverantwortbaren Gefährdungen ausgesetzt sind. Hinsichtlich der Gefahrstoffe werden für die Identifikation dieser Tätigkeiten Gefahrenklassen und -kategorien angegeben. Unzulässig ist damit eine (mögliche) Exposition mit Stoffen und Gemischen, die wie folgt eingestuft sind … weitere Informationen

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Neue Technologien und Datenschutz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

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Beim diesjährigen Aufstiegskongress in Mannheim wird das Fach-Forum Betriebliches Gesundheitsmanagement das abschließende von insgesamt sechs Fach-Foren am zweiten Kongresstag bilden. Dabei werden die beiden Referenten unter anderem aufzeigen, welche Datenschutzaspekte beachtet werden müssen, wie ein sicherer Umgang mit Personendaten gelingt, welche Vereinbarungen zu treffen sind und wie Arbeitsplätze mittels digitaler Ergonomie-Analyse optimiert werden können.

Die voranschreitende Digitalisierung, der stärkere Einsatz technischer Lösungen in Unternehmen,  …weiterlesen

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Europäische Arbeitsbehörde geplant: Stellungnahmen zu ELA

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Arbeitsschutz-Portal

Die Europäische Kommission plant die Einrichtung einer europäischen Arbeitsbehörde. Ziel der Institution: Sie soll den Schutz für Arbeitnehmer und Selbständige in der EU stärken und prüfen, dass die sozialen Rechte in den Mitgliedsstaaten auch umgesetzt werden. Schon 2019 könnte die neue „Super-Arbeitsbehörde“ mit ihrer Arbeit loslegen. Obwohl es reichlich Kritik von verschiedenen Interessenvertretern gibt … weiterlesen